1.Was hat mich motiviert einen Freiwilligendienst (FWD) zu machen?
Meine Motivation für das FSJ ist ganz simpel gewesen. Ich wusste nicht, was ich machen soll nach meinem Abschluss und wurde von einer Trainingspartnerin angesprochen, ob ich Lust hätte auf ein FSJ in einer Grundschule, da sie noch eine Stelle freihatten. Ich habe davor mal im Training erwähnt, vielleicht im Kindergarten eine FSJ-Stelle zu suchen. Dann habe ich die Grundschule besucht und wusste, dass ich hier eine schöne Zeit haben werde.
2.Für welche Einsatzstelle hast Du Dich entschieden und warum?
Ich arbeitete in der Grundschule Uttenreuth im Schulalltag, anschließend in der Mittagsbetreuung. Direkt beim ersten Besuch habe ich mir die Arbeit mit den Kindern vorstellen können, die mich alle liebevoll und selbstverständlich empfangen haben.
3.Was hat Dir am meisten Spaß gemacht bei deiner Tätigkeit?
Ich hatte das Glück, mein FSJ mit einem weiteren FSJler zu gestalten. Die Arbeit mit den Kindern war natürlich nicht immer einfach. Aber sie waren es, die diese Arbeit ausgemacht haben und die Zeit so erinnerungsreich gefüllt haben. Die Arbeit war immer abwechslungsreich und vielfältig, das Kollegium und Arbeitskollegen waren sehr aufmerksam und offen. Es gab öfter Events, wie Nikolaus, Geburtstage, Ostern … usw., die klare Highlights für mich als auch für die Kinder waren.
4.Welche Herausforderungen hast du im Alltag erlebt?
Herausforderungen gab es selbstverständlich auch. Eine 40-Stunden-Woch darf man nicht unterschätzen. Man muss sich bewusst machen, dass man ein Großteil des Tages mit dem FSJ verbringt. In meinem Fall war die Lautstärke der Kinder ein Problem. Mithilfe der Direktorin konnte eine langfristige Lösung gefunden werden.
5.Welche neuen Fähigkeiten oder (Er-)Kenntnisse hast du während deines FWD erworben?
Einfach mal berufstätig zu sein, war eine ganz neue Erfahrung. Man lernt Durchhaltevermögen, Zusammenarbeit, Zeitmanagment ... usw. Man trifft unterschiedliche Menschen. Es werden im Laufe der Seminare die eigenen Stärken und Schwächen herauskristallisiert. Zusammen gefasst ist der FWD ein einziges Angebot an Erfahrungen, Herausforderungen und Selbstreflexion.
6.Hat der FWD deine beruflichen oder persönlichen Pläne beeinflusst?
Durch das FSJ liegt meine Plan B im sozialen Bereich.
7.Was war wirst Du Dich auch noch lange nach Deinem Freiwilligendienst erinnern?
Es gibt viele kleine Momente, die immer in Erinnerung bleiben werden. Allein die stetig lächelnden Gesichter der Kinder, die einen jeden Tag mit Freude ins Gesicht hüpfen. Am Erinnerungswerttesten waren aber die FSJ-Seminare, die jedes Mal so liebevoll von den FSJ-Teamern gestaltet und durch geführt worden sind. Und nicht zu vergessen die wundervollen FSJler. Die langen Nächte, in denen gespielt, geredet, gelacht, getanzt, gesungen, gefeiert wurde.
8.Welche Tipps würdest du zukünftigen Freiwilligen geben?
Der FWD ist einer der wenigen Arbeiten, bei der es nicht um Leistung geht, sondern um das menschliche Miteinander und um dich. Zwar wird das FSJ viel zeit beanspruchen, aber auch viel zurück geben. Man wird an den Herausforderungen wachsen und an der Menschheit profitieren und lernen.
(FSJ-Jahrgang 2023/2024)